Grenzüberschreitende Gesundheitsversorgung Niederösterreich - Südböhmen healthacross

Projektaktivitäten

Projektphasen

Projektgegenstand von healthacross ist die Erarbeitung von Grundlagen für eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit sowie die Lösung konkreter Fragestellungen zu ausgewählten Themenbereichen:

  1. Erstellung eines Strukturvergleichs und Leistungsindex für die Projektregion
  2. Erarbeitung konkreter Handlungsleitfäden
  3. Durchführung einer Machbarkeitsstudie für ein grenzüberschreitendes Gesundheitszentrum

Ausgangsbasis für das Projekt bildet die Erstellung eines Leistungs- und Strukturindex für die Region. Handlungsleitfäden zu spezifischen Fragestellungen (juristische, zollrechtliche, abrechnungstechnische Fragen, etc.) schaffen die Basis für den Abschluss bilateraler Verträge zur Regelung einer grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Als Zukunftsvision wird ein gemeinsames Gesundheitszentrum angestrebt, das durch eine Machbarkeitsstudie vorbereitet und wissenschaftlich begleitet wird.
Die Ergebnisse von healthacross werden der Öffentlichkeit bei diversen nationalen und internationalen Veranstaltungen, mittels Medienarbeit und über die Projekt-Website vorgestellt.

Projektumsetzung

Eine Steuerungsgruppe, die sich aus Vertretern des Leadpartners, der Projektpartner und aller relevanten Organisationen in der Projektregion zusammen setzt, bestimmt die inhaltlichen Prioritäten des Projektes. Die administrativen Belange werden von einem eigenen Projektbüro übernommen.
Zur Lösung der inhaltlichen Fragen und zur Erarbeitung der Kooperationsgrundlagen (konkrete Handlungsleitfäden, Machbarkeitsstudie) werden im Rahmen von healthacross drei Arbeitsgruppen gebildet. In diesen Arbeitsgruppen, in denen  Repräsentanten aller relevanten Organisationen aus Niederösterreich und Südböhmen vertreten sind,  wird die Basis für die in den spezifischen Arbeitspaketen benötigten Informationen und Fragestellungen erstellt, die in weiterer Folge durch externe ExpertInnen abgearbeitet werden.

Grundlagen für bilaterale Verträge

Ein wichtiger Output des Projekts wird der Abschluss bilateraler Verträge sein, zur Regelung der Zusammenarbeit über die Grenzen hinweg. Handlungsleitfäden sollen unter anderem die folgenden Punkte klären:

Zukunftsvision „Gemeinsames Gesundheitszentrum“

Zentraler Projektschwerpunkt wird außerdem die Planung eines von den Projektländern gemeinsam betriebenen Gesundheitszentrums sein. Vorbereitet und wissenschaftlich begleitet wird dieses Projektvorhaben durch eine Machbarkeitsstudie, die Gesundheitsökonomen aus Österreich und Tschechien gemeinsam erarbeiten. Die Machbarkeitsstudie wird die Verfügbarkeit von Ressourcen (Personal, technische Ausstattung, Know-how, etc.) in der Projektregion abstecken und eine bedarfsgerechte Planung und Realisierung des Projektvorhabens ermöglichen, indem sie den technischen, rechtlichen, organisatorischen und ökonomischen Rahmen dafür definiert.